Willkommen bei der     GEDOK|Freiburg e.V.

                     ____________________
                

W
ir laden herzlich ein zur Vernissage
kunstfrisch 3
mit den GEDOK Künstlerinnen
Annette Leupolz, Irmgard Maurer, Beatriz Rubio,
Michela Zangiacomi-Busch, Miriam Zschoche


Annette Leupolz    

Irmgard Maurer

Beatriz Rubio

Michela Zangiacomi-Busch

     Miriam Zschoche
Vernissage: 21. Januar 2017, 11 Uhr
Ausstellungsdauer:
21.1.2017 - 24.3.2017
Begrüßung: Gabriele Frey, 1. Vorsitzende
Einführung:
Dr. Caroline Yi, Kunsthistorikerin
Öffnungszeiten: Mo bis Do, 8 bis 16 Uhr und Fr, 8 bis 14 Uhr

lesen Sie mehr ...

                       ****************

Die Geschichte vom Bingelhaus-Projekt "freiraum" 2016 ...

Ende Dezember 2015 erfuhren wir vom Auszug der Kanzlei Bingel, dem damit verbundenen Besitzerwechsel zur Firma Gisinger und dem bevorstehenden Abriss des Hauses in der Stefan-Meier-Straße. Sabine Bingel, der GEDOK durch ihre langjährige Tätigkeit als Schatzmeisterin verbunden, bot uns das leerstehende Haus zur künstlerischen Nutzung an und unsere zweite Vorsitzende Sybille Wermelskirchen griff die Idee auf.

Nach dem Haus in der Bettackerstraße 2006, nach "alles geritzt" im ehemaligen wüba-Möbelhaus 2008 und "aufgepimpt" im ehemaligen Haufe-Verlagshaus 2013 schien die Zeit reif für ein weiteres temporäres „Kunst im öffentlichen Raum" - Projekt der GEDOK Freiburg. Die bisherigen Projekte ließen aus versicherungstechnischen Gründen keine Besucher im Inneren der Häuser zu, sodass es bei künstlerischen Ein-griffen an der Fassade blieb (Fenster-gestaltungen, Außeninstallation). Dieses Mal waren die Voraus-setzungen, um Innenräume zu gestalten und Besucher zu empfangen, gegeben. Das bot uns neue Möglichkeiten, die uns sehr verlockten.

Mit Frau Manderscheid von der Firma Gisinger hatten wir eine aufgeschlossene und interessierte Partnerin. Der Beginn zog sich allerdings hin. Inzwischen war es eine stattliche Anzahl von ca. 20 interessierten Künstlerinnen geworden. Dann schien das Projekt zum Scheitern verurteilt, als klar wurde, dass uns mittlerweile nur knappe vier Wochen bis Mitte Februar 2016 zur Verfügung standen, da der Abriss früher stattfinden sollte. Doch hielt das kaum eine ab - wir wollten unbedingt den sich uns bietenden "Freiraum11 nutzen.

Das erste gemeinsame Treffen zeigte, dass schon viele Ideen Gestalt angenommen hatten. Der Titel "freiraum" fand sich, wir legten Midissage und Finissage fest, Musikerinnen waren bereit zu spielen. Die Räume wurden beim Ortstermin verteilt und auch das „Schlüsselproblem" ließ sich klären. Und so arbeiteten verschiedene Leute zu verschiedenen Zeiten, manchmal traf man sich, ab und zu war man alleine. Und ab und zu gab es ein Zusammensitzen mit Wein, Brot und Käse. Kunst für spezielle Räume zu entwickeln ist an sich schon eine Herausforderung. Wie soll der Raum verändert, genutzt, benutzt, besetzt, zerstört, erweitert, umgedeutet, aufgewertet ...werden? Dass diese Räume nur für kurze Zeit existieren würden, verlangte weitere konzeptionelle Entscheidungen: Sollen die Kunstwerke nur auf Zeit das Haus bewohnen, also herausnehmbar sein oder sollen sie als Teil des Gebäudes mit diesem „untergehen"? Und was bedeutet mir mein Freiraum? Diese Fragestellungen wurden ganz unterschiedlich beantwortet. Wir erlebten das Wachsen der gestalteten Räume, jedes Mal gab es Neues zu sehen. Und so war es für jede Einzelne von uns spannend und kommunikativ.

Zu   Midissage   kamen   überwältigend viele Leute. Es gab rege Diskussionen und viel begeistertes Feedback. Danach ging die Arbeit weiter und zur Finissage nach zwei weiteren Wochen konnte das neu Entstandene betrachtet werden. Ein großer Erfolg - eine gute Presse.
... inzwischen ist das Haus - und mit ihm leider auch alle Werke - abgerissen!

Im März 2016
Kathrin Deusch, Michaela Höhlein-Dolde

zur Doku geht's hier ...

und noch weitere Infos ...