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  Konzert 2 - Violine & E-Geige
  Von 17.08.2019 bis 17.08.2019

Konzert am Samstag, 17. August um 19 Uhr

Ort: depot.K, Lehenerstr. 30, 79116 Freiburg
"Le violon noir" - Kompositionen von Julia Schwartz, Barbara Heller,
Laura Konjetzky, Dorothea Hofmann und Violeta Dinescu

Katharina Schmauder, Violine und E-Geige
Olga Riazantceva, Klangregie
Eintritt frei, Spenden erbeten

Die Komponistin und Geigerin Katharina Schmauder, geboren 1994 in
Starnberg, studierte in München u.a. bei Moritz Eggert. Sie schrieb
neben Kammer- Chor- und Orchestermusik auch Werke für das Musiktheater.
Im Sommer 2018 verbrachte sie als Stipendiatin des Bayerischen
Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst einen
sechsmonatigen Studienaufenthalt in der Cité Internationale des Arts in Paris.

Als Geigerin trat sie mit dem Ensemble des Münchner Komponistenkollektivs
Breakout in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, beim
aDevantgarde-Festival und in der Konzertreihe musica viva des Bayerischen
Rundfunks auf. 2017 gründete sie das Zentaur-Quartett, dessen
Repertoire-Schwerpunkt auf der zeitgenössischen Musik liegt.
Das junge Ensemble erhielt 2018 ein Musik-Stipendium der
Landeshauptstadt München.


Kurz vor der Uraufführung von Laura Konjetzkys Werk für E-Geige beim Masterkonzert im Februar 2019 entstand spontan ihre Idee, das Stück im Rahmen eines Rezitals mit Violinmusik von Frauen zu wiederholen. Aus dem Kreis der musica femina münchen fanden sich vier Kompositionen, die die Möglichkeiten der traditionellen, akustischen Geige auf eigene Weise reflektieren
 
Katharina Schmauder (Fotograf: Silvio Handrick)

Das Eröffnungsstück von Julia Schwartz ist scheinbar eingänglich, überrascht aber durch immer wieder neue Varianten des musikalischen Materials. Das fünfsätzige Werk von Barbara Heller lotet die der Violine innewohnende Expressivität und Melodiösität über den gesamten Ambitus aus.

Dorothea Hofmann verschneidet den Anfang eines „Schnitter"-liedes mit einem tänzerischen Rondo.

Violeta Dinescu beschwört schließlich in flirrender Leichtigkeit den Mythos der Nymphe, die in eine Quelle verwandelt wird.